Hofmeister’s Rufmacher

Hersteller: BMW 3,0 CS
Preis: 69.000

  • Baujahr: 1975
  • 6 Zylinder
  • 2.985 ccm
  • 180 PS
  • 213 km/h

Nachdem BMW ab 1961 mit der Typenreihe 1500 bis 2000 Tii, der sogenannten „neuen Klasse“, den Mercedes Modellen unterhalb der S-Klasse das Fürchten lehrte, erschien 1968 mit dem Typ E3 die neue Oberklasse von BMW. Zunächst, in seiner Ursprungsform, nur als 2500 und 2800 und später auch als 3 und 3,3 Liter. Im Dezember 1968 erschienen die E9 Coupés, die auf dem 1965 vorgestelltem 2000 CS basierten, aber so gravierend geändert wurden, dass sie als eigenständige Baureihe geführt wurden. Bis 1975 wurden, im Lohnauftrag von BMW, 30.546 dieser Autos bei Karmann in Osnabrück gebaut. Diese großen und doch zierlich wirkenden eleganten Coupés trugen wesentlich zur Imagebildung von BMW bei. Fahrdynamisch waren diese Autos Konkurrenten wie einem Mercedes 350 SLC oder einem Opel Commodore GS/E Coupé weit überlegen. Italienische Sportwagen waren auch keine Konkurrenten, denn sie operierten entweder eine Klasse darunter oder in einer deutlich teureren Liga. BMW hatte den Nagel auf den Kopf getroffen und zehrt noch heute vom Image dieser Autos. Der Knick im unteren Bereich der C-Säulen war ein Stilelement auf des BMW Designers Wilhelm Hofmeister und durch den Erfolg des E9 war dieser Knick zukünftig bei jedem BMW ein Muss. Im Laufe der Bauzeit gab den 2.5 CS, den 2800 CS, den 3.0 CS, den 3.0 CSI und den Leichtbau 3.0 CSL, der zunächst auf dem 3.0 CS basierte und erst später den Einspritzmotor des 3.0 CSI bekam. In den Fahrleistungen und im Fahrspaß spürt man kaum Unterschiede zwischen den 3 Liter-Vergaser und Einspritzmodellen. Die Vergasermodelle haben jedoch ein satteren Sound. Gefragt sind heute alle Modelle, nur sind wirklich gut erhaltene Autos mit wenig Kilometern und originalem Blech so gut wie kaum zu finden. Die allermeisten Autos wurden mehr oder weniger gut restauriert.

Dieser 3.0 CS mit vier elektrischen Fensterhebern und elektrischem Schiebedach wurde am 17.03.1975 bei Lüttich in Belgien, erstmals zugelassen. Allem Anschein nach blieb das Auto bis 1978 und dem Kilometerstand 36.304 bei diesem ersten Besitzer. Auch danach blieb das Auto zunächst in Belgien, wurde eine Weile gefahren und dann über Jahrzehnte eingelagert. Danach wurde das Auto nach Frankreich verkauft und dieser dritte Besitzer führte dann das Servicebuch ab Kilometerstand 82.500 wieder fort. Zuvor ließ er die Karosserie komplett zerlegen, instandsetzen und neu lackieren. Eine Fotodokumentation darüber ist vorhanden. Der Unterboden ist noch völlig original erhalten. Motor und Innenausstattung wurden weder verändert noch restauriert. Allein der Zustand der Sitze, bzw. deren Polsterung und deren Stoffe, lassen den Kilometerstand von 105.034 äußerst plausibel erscheinen. Außerdem wurden im Servicebuch die fehlenden Inspektionsintervalle zwischen 36.304 und 82.500 Km übersprungen und das Buch danach wieder fortgeführt. All das passt zur überlieferten Geschichte. Der derzeitige Zustand ist keine 1, aber derart authentisch und mit völlig originalem Innenraum, dass wir uns kaum vorstellen können einen ähnlich original und gut erhaltenen E9 zu finden.

Frage zum Produkt

Ambi-Budd OHG

Wiebestr.36-37
10553 Berlin

Tel.: +49 (0)30 209 162 60

Mo. - Fr. 9:00 bis 19:00 Uhr
Sa. 11:00 bis 17:00 Uhr

Unsere Partnerseite:

AA Logo

Impressum | AGB | Datenschutzerklärung

© 2018 | Ambi Budd OHG

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok