Kupfer und Edelstahl

Hersteller: Maserati Bora 4700
Preis: 188.000

  • Baujahr: 1972
  • V8-Zylinder Mittelmotor
  • 4.719 ccm
  • 310 PS
  • 260 km/h

Maserati und Citroën gehörten Anfang der 1970er Jahre beide zum französischen Reifenhersteller Michelin. Die Kombination führte bei den Maserati Modellen Bora, Merak und Khamsin und beim Citroën SM zu einem einzigartigen Know-how Austausch. Alle vier Sportwagen zählten seinerzeit zu den besten Fahrzeugen ihrer Art. Aus heutiger Sicht zählen die Jahre dieser Zusammenarbeit bei beiden Marken zu Ihrer großen Zeit. Der Citroën SM war als 2+2 sitziges Coupé mit V6-Motor, der Maserati Merak als Zweisitzer mit V6-Motor, der Maserati Khamsin als 2+2 sitziges Coupé mit V8-Motor und der Maserati Bora als Zweisitzer mit V8-Motor konzipiert. Der Citroën erhielt einen Maserati-Motor und die Maserati Modelle die hydraulische Hochdruckbremsanlage von Citroën. Dem Bora kam die Rolle des Supersportwagens zu, der mit einem Ferrari Berlinetta Boxer, einem Lamborghini Miura und einem Aston-Martin V8 konkurrierte. Zeitgenössische Testberichte lobten das gute Fahrverhalten, die bullige Durchzugskraft des Motors und die guten Alltagseigenschaften des Bora. Der Bora wurde 1971 auf dem Genfer Salon vorgestellt, ging 1972 in Produktion und gilt als der erste Maserati mit Mittelmotor. 1976 wurde der Hubraum von 4,7 auf 4,9-Liter erhöht und die maximale Leistung stieg von 310 auf 330 PS. So oder so, ein Bora zählte damals zu den allerschnellsten Sportwagen überhaupt. Bis 1978 wurden 571 Exemplare produziert. Im Gegensatz zum Ferrari Berlinetta Boxer und dem Lamborghini Miura strahlt der von Giorgio Giugiaro und seiner Firma Ital-Design entworfene Bora eine gewisse Noblesse aus, mit der höchstens der Aston-Martin mithalten kann, aber dieser hat keinen Mittelmotor und kann in den Fahreigenschaften nicht mithalten. Der Bora kam serienmäßig mit einer Klimaanlage daher und sein Lenkrad und seine Pedalerie wurden über die Hochdruckhydraulik von Citroen verstellt, wodurch ein Hin- und Herschieben des Sitzes obsolet wurde und dieser sich daher nur in der Höhe einstellen lässt. Der Maserati Bora galt daher vielen als der beste Supersportwagen der 1970er Jahre. Ein besonderer Designknüller ist das serienmäßige unlackierte Edelstahldach, was uns von keinem anderen Fahrzeug bekannt ist.

Diesen sehr frühen Bora haben wir von einem Sammler aus Paris, dem seine Garage zu klein wird, zum Verkauf überlassen bekommen. Das Auto wurde am 03.05.1972 produziert, 1973 in Italien erstmals zugelassen und später in die USA exportiert. Im Jahr ‘86 wurde der Wagen vom FBI beschlagnahmt und blieb dann viele Jahre in deren Obhut. Vor einigen Jahren kaufte ein US-Händler das Auto innerhalb einer staatlichen Auktion und verkaufte es an den derzeitigen Eigentümer, bzw. Sammler aus Paris. Wie in einem Polizeibericht von 1986 erwähnt, wies der Kilometerzähler zu dem Zeitpunkt der Beschlagnahmung 28.628 Kilometer auf. Nach vielen Jahren in denen das Auto nie gefahren wurde, entschied sich der französische Sammler 2015, vor der Wiederinbetriebnahme, für eine vollständige Restaurierung. Auch der Motor wurde komplett zerlegt und ebenfalls neu aufgebaut. Einige wenige, aber doch aufschlussreiche Fotos von der Restaurierung sind vorhanden. Seitdem wurde der Maserati nur gut 1.000 Km gefahren und die erste Motorinspektion nach der Restaurierung wurde bereits durchgeführt. Lediglich die Sitze wurden bei der Restaurierung im originalen Zustand belassen. Das im kupfermetallic Farbton rame metallizzato 133-R-19 lackierte Auto befindet sich in einem sehr sehr guten Zustand und der Motor läuft wie es sich für diesen Supersportwagen der ‘70er Jahre gehört. Der unterschätze Aristokrat unter den Supersportwagen in Kupfermetallic und Edelstahl…

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