Klare Eleganz

Hersteller: Glas 1300 GT
Preis: 48.500

  • Baujahr: 1966
  • 4 Zylinder
  • 1.290 ccm
  • 85 PS
  • 174 km/h

Die Hans Glas GmbH ging 1951 aus der 1883 gegründeten ersten bayrischen Landmaschinenfabrik hervor. Nachdem die Familie Glas bereits seit Generationen erfolgreich Landmaschinen herstellte, wagte man 1951 mit dem Erscheinen des Goggo-Rollers den Einstieg ins Fahrzeuggeschäft. Beflügelt durch den Erfolg des Rollers präsentierte man 1954 das Goggomobil, einen überaus erfolgreichen Kleinstwagen, von dem bis 1969 in allen Varianten 284.491 Stück gebaut wurden. Bereits 1957 brachte man den größeren Kleinwagen Isar heraus, 1962 das Glas 1004 mit dem weltweit ersten Motor mit Nockenwellenantrieb mit Zahnriemen, 1964 die Limousine 1700 der oberen Mittelklasse, ebenfalls 1964 das schnittige Coupé 1300 GT und 1965 schließlich das Oberklasse-Coupé 2600 V8. Der kleine Hersteller Glas war damit der einzige Deutsche Autohersteller der in allen Fahrzeugklassen Fahrzeuge anbot. Weder VW, noch Opel oder Ford brachten dies zustande. 1966/67 gab es nur zwei Deutsche Coupés mit V8-Motor, den Glas 2600 V8 und das Opel Diplomat A Coupé. Die obersten Deutschen Coupés kamen zu der Zeit weder von Mercedes, noch von BMW, Audi oder Porsche. Ganz anders also als heute, aber man kann daran auch sehen, dass der Premiumanspruch der etablierten Hersteller keineswegs in Stein gemeißelt ist. Die Glas Coupés 1300 GT, und ab 1965 wahlweise auch als 1700 GT lieferbar, gelten als die ausgewogensten Autos der Marke Glas. Sie galten als zuverlässig, gut verarbeitet, schnell und bestechen noch heute durch ihre klare elegante Linie. Das Armaturenbrett dieser Autos gilt allgemein als das schönste deutsche Armaturenbrett der 1960er Jahre.

Diesen Glas 1300 GT haben wir vom derzeitigen Besitzer im Auftrag zum Verkauf überlassen bekommen. Dieser Besitzer hatte den Wagen 2013 aus der Schweiz geholt und nie angemeldet. Die Schweizer Papiere haben somit noch Gültigkeit, die Verzollung bei der Einfuhr in die EU ist aber bereits geschehen. Der Schweizer hatte den Wagen am 01.05.1975 gekauft. Wo das Coupé seine ersten neun Jahre verbracht hat, ist uns leider nicht bekannt. Das sehr gut und weitgehend original erhaltene Auto wurde 2013 neu lackiert. Die gesamte Innenausstattung ist noch völlig original erhalten und wird bei guter Pflege auch noch viele Jahre erhalten bleiben können. Die vorne und hinten unterschiedliche Narbung des Kunstleders ist original. Das am 17.06.1966 erstmals zugelassene Auto verfügt bereits über den leistungsgesteigerten Motor mit 85 PS, wie er ab September 1965 verbaut wurde. Das ab Werk mit Stahlschiebedach ausgestattete Auto macht gehörig Fahrspaß und ist einfach immer wieder ein Genuss anzusehen. Unser Preis versteht sich inklusive einer Inspektion, einem Ölwechsel und natürlich einer neuen Hauptuntersuchung und einem H-Gutachten. Ein seltenes, fast vergessenes, höchst elegantes Coupé eines Herstellers, der am 10.11.1966 von BMW übernommen wurde und dessen Werk im niederbayrischen Dingolfing anschließend zum Hauptwerk von BMW wurde.

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